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Patrick B.

Patrick,
DH-Student im Studien­gang BWL Ver­sicherung über die Talanx Service AG

Wie heißt dein Ausbildungsunternehmen und wie viele Mitarbeiter/Azubis arbeiten dort?

Mein Ausbildungsunternehmen ist die Talanx Service AG. Das Unternehmen ist zentral im Talanx-Konzern für die Ausbildung zuständig. Zum Konzern gehören ebenfalls die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG und die HDI Kundenservice AG, die beide auch in Stuttgart vertreten sind, wo ich meine Ausbildung absolviere. Hier werde ich vor allem in den Abteilungen der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG ausgebildet, lerne aber auch Bereiche der HDI Kundenservice AG kennen. Insgesamt hat der Konzern mehr als 21.500 Mitarbeiter und ist in ca. 150 Ländern aktiv. In der Niederlassung in Stuttgart arbeiten ca. 230 Mitarbeiter, davon sind derzeit zwölf Auszubildende.

Auf welchem Weg hast du dich beworben?

Ich habe mich damals schriftlich beworben; man kann sich aber auch online oder per E-Mail bewerben.

Womit beschäftigt sich dein Ausbildungsunternehmen?

Talanx ist ein weltweit tätiger Mehrmarkenkonzern in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Zu den Marken gehören unter anderen HDI und HDI-Gerling mit Versicherungen für Privat- und Firmenkunden sowie Industriekunden. Zum Konzern gehören ebenfalls die Hannover Rück, einer der weltweit führenden Rückversicherer, und die neue leben, PB und Targo Versicherungen sowie Ampega als Fondsanbieter und Vermögensverwalter.
Hier in Stuttgart sind die Marken HDI und HDI-Gerling vertreten. HDI bietet Produkte für Privat- und Firmenkunden, zum Beispiel Kfz-Versicherungen. HDI-Gerling versichert Industriekunden beispielsweise mit Transport- und Betriebshaftpflichtversicherungen.

Warum hast du dich gerade bei der Talanx Service AG beworben?

Auf meinem Schulweg fuhr ich mit der U-Bahn immer an dem Gebäude meines jetzigen Ausbildungsbetriebs vorbei. Da ich mich für eine Ausbildung bei einer Versicherung interessierte, informierte ich mich im Internet über das Unternehmen und fand eine Stellenausschreibung zum „Bachelor of Arts mit der Fachrichtung Versicherungswirtschaft“. Das weckte sofort mein Interesse. Als ich dann noch gesehen habe, dass das Unternehmen den InnoWard, den Bildungspreis der deutschen Versicherungswirtschaft gewonnen hat, stand für mich die Entscheidung fest, mich zu bewerben.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich eine Einladung zum Einstellungstest. Daraufhin wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch mit der Ausbildungsleiterin eingeladen. Im Anschluss bekam ich einen Anruf und wurde gebeten, noch einmal in die Niederlassung zu einem Gespräch mit dem Niederlassungsleiter vorbeizukommen. Danach ging alles ganz schnell, und ich hielt meinen Ausbildungsvertrag in der Hand.

Was hast du an deinem ersten Ausbildungstag erlebt?

Am ersten Tag wurden alle neuen Azubis für 9 Uhr eingeladen. Meine Ausbildungsleiterin nahm uns in Empfang und gab uns einige interessante Informationen über das Unternehmen und die Ausbildung sowie über Arbeitszeiten und die Betriebsordnung. Noch vor dem Mittagessen stellten sich uns die aktuellen Azubis der Jahrgänge über uns vor und gingen mit uns gemeinsam zum Mittagessen. So konnte man sich untereinander austauschen. Am Nachmittag stellte sich noch die Jugend- und Auszubildendenvertretung vor.

Wie oft bist du im Betrieb und wie oft an der DHBW?

In jedem Semester befindet man sich rund drei Monate im Betrieb (Praxisphase) und drei Monate an der DHBW (Theoriephase). Eine Ausnahme bildet das vierte Semester, in welchem die Praxisphase sechs Monate dauert.

Welche Fächer werden an der DHBW unterrichtet?

Die Vorlesungen sind sehr breit gefächert. Von der allgemeinen BWL über die Finanzbuchhaltung bis zu den diversen Versicherungsprodukten ist alles dabei. Auch Vorlesungen zu verschiedenen Rechtsthemen wie dem Handels- und Gesellschaftsrecht finden statt.

Gibt es spezielle Veranstaltungen, die im Unternehmen angeboten werden?

Zu Beginn der Ausbildung findet ein Einführungsseminar in der Zentrale in Hannover statt. Des Weiteren besucht man während der Ausbildungszeit ein Kommunikations- und ein Kniggeseminar. In der Niederlassung selbst finden zu Beginn der Ausbildung Produktschulungen statt. Dadurch wird einem ein guter Überblick vermittelt. Die eigentliche Ausbildung findet aber am Arbeitsplatz statt; lange Theoriephasen ohne praktischen Bezug gibt es nicht.

Gibt es einen festen Ansprechpartner, an den du dich jederzeit wenden kannst?

Ja, den gibt es. Unsere Ausbildungsleiterin steht den Auszubildenden jederzeit zur Verfügung und hat immer ein offenes Ohr für die Themen, die bei den Auszubildenden gerade anstehen.

Wie verstehst du dich mit Kollegen und Vorgesetzten?

Das Arbeitsklima ist super. Während der Ausbildungszeit habe ich in der Niederlassung sehr viele nette Kollegen kennengelernt. Da macht es einem einfach Spaß! Des Weiteren stehen die Kollegen einem immer mit Rat und Tat zur Seite.

Was macht dir in deiner Ausbildung besonderen Spaß und warum?

Besonders Spaß macht es mir, wenn ich mit zu Kundenterminen kann. Es ist einfach interessant, ein Unternehmen, das versichert werden soll, von innen zu sehen.

Wie sieht dein weiterer Weg im Unternehmen aus?

Im Moment befinde ich mich im dritten Ausbildungsjahr und habe noch eine Theoriephase vor mir. Zunächst einmal bin ich froh, dass mir die Ausbildungszeit so gut gefällt. Gerne möchte ich nach der Ausbildung im Industriebereich tätig werden. Mein Wunsch ist es, nach Möglichkeit ein Trainee-Programm zu absolvieren, um mich weiterzuentwickeln und später einmal als Underwriter (Risikobeurteiler) zu arbeiten.

AachenMünchener Versicherung HALLESCHE Krankenversicherung a.G. SV SparkassenVersicherung Holding AG VPV Lebensversicherungs-AG R+V Allgemeine Versicherung AG Süddeutsche Krankenversicherung a.G. Talanx AG Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. Wüstenrot & Württembergische AG